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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Württemberg e.V. - Bezirk Glems - Schönbuch e.V.
Ortsgruppe Böblingen mit Stützpunkt Dagersheim, Darmsheim, Aidlingen

Böblingen rettete Landesmeisterschaften

38. Württembergische Meisterschaften im Rettungsschwimmen

Rückansicht des Veranstaltungs-T-Shirts der 38. Württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Böblingen.

"Lieber light als gar nicht schwimmen", lautete das Motto auf den T-Shirts der 38. Württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Böblingen.

Böblingen, 28./29.05.2011 - Am Wochenende fanden die Württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen erneut in Böblingen im Hallenbad Schönaicher Straße statt. Dieses Mal allerdings in einem auf die rettungssportlichen Wettkämpfe reduzierten Umfang. Wegen der inzwischen auch in Baden-Württemberg merklich angespannteren Bädersituation hatte sich bis Anfang 2011 keine DLRG-Gliederung, die auch ein für eine solche Großveranstaltung benötigtes Schwimmbad bekommen hätte, als Ausrichter beim Veranstalter, der DLRG-Landesjugend Württemberg, beworben. Diese erinnerte sich an die 2004 erfolgreich von der DLRG-Jugend Glems-Schönbuch im Böblinger Hallenbad Schönaicher Straße ausgerichteten 31. Meisterschaften und bat Anfang des Jahres die Böblinger DLRG um Unterstützung. In bewährt partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Sportamt und den Stadtwerken der Stadt Böblingen gelang es in der Kürze der Zeit, zumindest das für die Schwimmdisziplinen unabdingbare Bad, die Murkenbachhalle II für die Erste-Hilfe-Wettkämpfe und die Murkenbachaula für die Siegerehrung kostengünstig zur Verfügung gestellt zu bekommen. Ohne Gemeinschaftsquartier und -verpflegung für die Rettungssportler/innen und ohne weiteres Abendprogramm am Samstag war auch das Motto schnell gefunden: "lieber light als gar nicht schwimmen".

 

"Light"-Version tat der Nachfrage keinen Abbruch

Mädchen mit Medaillen bei der Siegerehrung auf der Bühne der Murkenbachaula, Böblingens Sportamtsleiter Josef Fischer überreicht den Erstplazierten den Pokal

Eine siegreiche Mädchenmannschaft aus Reichenbach/Fils erhält bei der Siegerehrung in der Murkenbachaula von Böblingens Sportamtsleiter Josef Fischer (rechts) den Pokal.

Trotz der geänderten Rahmenbedingungen waren am Samstag und Sonntag bei den 38. Württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen nach nur sieben Jahren erneut rund 1100 Rettungsschwimmer/innen zu Gast in Böblingen. Zusätzlich reisten knapp 100 Kampfrichter/innen und Helfer/innen je Wettkampftag zur Leitung und Organisation der Meisterschaften aus allen Landesteilen nach Böblingen an. Am Samstag fanden 112 Läufe der Mannschaftsmeisterschaft statt, zu der sich 168 vier- bis fünfköpfige Mannschaften bei den Bezirksmeisterschaften in ganz Württemberg qualifiziert hatten. Zur Einzelmeisterschaft mit insgesamt 122 Läufen traten am Sonntag 224 Rettungsschwimmer/innen an. Auch sie hatten sich auf Bezirksmeisterschaften für den Start qualifiziert. Aus der DLRG Böblingen war dies zwar einer Rettungsschwimmerin geglückt - sie verzichtete jetzt jedoch zu Gunsten einer leistungsstärkeren Nachrückerin aus einer anderen DLRG-Gliederung auf ihr Startrecht.

 

Statt Rettungssportler/innen stellte Böblinger DLRG drei Kampfrichter

Mädchen beim Start vom Startblock im Böblinger Hallenbad Schönaicher Straße mit Kampfrichtern hinter den Startblöcken

122 Starts gab es am Sonntag bei den Einzeldisziplinen - ebenso oft waren die Kampfrichter am Beckenrand gefordert, so auch Michael Mössinger (links) von der DLRG Böblingen.

Statt Rettungssportler/innen aus der eigenen Ortsgruppe stellte die Böblinger DLRG drei Kampfrichter und trug so mit zum Gelingen der 38. Württembergischen Meisterschaften bei. Diejenigen Sportler/innen, die am Wochenende in Böblingen mit ihrer Mannschaft oder als Einzelteilnehmer/in auf einen ersten Platz in den fünf Altersklassen der Mädchen/Frauen oder Buben/Männer schwammen, erhielten nicht nur Urkunden, Medaillen und Pokale bei der Siegerehrung, sondern dürfen im Oktober 2011 auch bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Bremen starten.